Wird Jungstar Özil berechtigt an den Pranger gestellt?

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In den letzten Tagen ging durch die Medien, dass Schalkes Jungstar Mesut Özil eine schon mündlich vereinbarte Vertragsverlängerung für 1,5 Mio. Euro pro Jahr doch noch abgelehnt hat. Daraufhin wurde der deutsche U21-Nationalspieler öffentlich von Manager Müller angegangen, worauf dieser sich heftig gewehrt hat und nun wohl keinerlei Zukunft mehr auf Schalke hat. Schalke möchte ihn bis zum Vertragsende 2009 auf die Tribüne setzen oder 7 Mio. Euro Ablöse haben!

Vater sieht Özil schon als Weltstar.

Nun stellt sich die Frage, ob der Spieler hiermit ungerecht behandelt wird. Ich denke, der Spieler ist zum Spielball seines Beraters geworden und der Vater hat auch noch 'ne schlechte Rolle gespielt. Spieler denken wahrscheinlich bei einer Vertragsverlängerung weit weniger an das Geld als Ihre Berater. In diesem Fall kam hinzu, dass der Vater Özil auch schon als Weltstar gesehen hat. Wenn Schalke nicht mit der Ablösesumme runtergeht und ihn wirklich nicht mehr spielen läßt handeln sie genau richtig. Man bestraft zwar den Spieler, aber auch den Berater. Diese Berater sind Gift für den Fußball und vielleicht wird dieser jetzt von Özil gefeuert.

Spielerberater abschaffen

Warum haben fast alle Spieler Berater? Eigentlich ist dies doch ein Beruf, den kein Mensch braucht. Welcher Arbeitnehmer hat einen Berater? Keiner. Jugendspieler sollten von den Eltern beraten werden und als Erwachsener sollte ich mündig genug sein meine eigenen Entscheidungen zu treffen, bzw. kann immer noch Freunde und Eltern um Rat fragen.

Sollte man den Berufsstand der Spielerberater zu einem großen Teil aus der Welt schaffen, würde im Fußball vieles einfacher und harmonischer ablaufen. Als Ausnahme gelten natürlich Spielerberater, denen nicht ihre persönliche Bereicherung, sondern die Karriere des Sportlers am Herzen liegt. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Meine Vorschlag: Özil feuert seinen Berater, sagt seinem Vater er soll sich bei so etwas raushalten und bietet Schalke an den Vertrag zu unterschreiben und dabei auf 10% zu verzichten. Schalke akzeptiert dies, gibt ihm aber sein ursprüngliches Gehalt. Damit könnten sicherlich alle leben.

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Na ja,
ich glaube, dass es auf die Art des Spielerberaters ankommt. Letztlich soll dieser ja den juristisch und wirtschaftlich unerfahrenen Fussballspieler den Rücken freihalten, dass es da eine Menge schwarzer Schafe gibt ist ja bekannt.
Für mich ist da das Beispiel Björn Borg, das war der erste Tennisspieler der über eine Million pro Jahr nur für Werbung bekommen hat und ziemlich kurz nach seinem Karriereende war er pleite. Eike Immel wird sicher auch nicht nur aus Spaß am Dschungel-Camp teilgenommen haben. Die sind wohl eher schlecht beraten worden.
Wenn ich aber den Beckenbauer sehe, würde ich sagen, dass es auch Berater gibt, die ihr Handwerk verstehen.